Till Dembeck

Literaturwissenschaft in Forschung und Lehre

Frühere Veranstaltungen

Veranstaltungen im Wintersemester 2014/15

Seminare: Einführung in die Literaturwissenschaft / Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten

Université du Luxembourg, Bachelor. – Gemeinsam mit Wilhelm Amann.

Seminar: Medienwissenschaft

Université du Luxembourg, Trinationaler Master. – Literatur kommt nicht nur in Büchern vor, sondern bedient sich sehr unterschiedlicher Medien. Auch wenn es der Hype um 'neue Medien' und Formen wie Netzliteratur und SMS-Romane so erscheinen lässt, ist das kein neuen Phänomen. Vielmehr changiert Literatur seit jeher zwischen Mündlichkeit und Schrift, zwischen Handschrift und Buchdruck, zwischen Theater und Dramentext usw. Ein Bewusstsein für die Auswirkungen der Medienwahl auf literarische Texte ist daher für die Literaturwissenschaft unabdinglich. Das Seminar will dieses Bewusstsein anhand ausgewählterliterarischer und medientheoretischer Texte wecken.

Veranstaltungen im Sommersemester 2014

Seminar: Ich und Gedicht. Lyrik und Lyriktheorie im 19. Jahrhundert

Université du Luxembourg, Trinationaler Master. – Spätestens seit dem Sturm und Drang und der Konjunktur des ‚Originalgenies‘ in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts ist das Subjekt zentraler Bezugspunkt von Literatur. Als die Gattung der Subjektivität gilt aber seitdem die Lyrik. Für lyrische Formen – die zuvor gar nicht als eine Gattung angesehen wurden – scheint geradezu konstitutiv zu sein, dass sich in ihnen ein Subjekt ausspricht. Das Seminar fragt in einem ersten Schritt nach den Ursachen für die literarische Fixierung auf das Subjekt, in einem zweiten Schritt wundert es sich über die Engführung der lyrischen Gattung mit Subjektivität: Was legt es eigentlich nahe, ausgerechnet Texte in Versform, die formal ja vergleichsweise stark reguliert sind, als privilegierte Medien des Selbstausdrucks anzusehen? Welche Gegenentwürfe gibt es? Gelesen werden neben allgemeinen ästhetischen und subjekttheoretischen Schriften des 18. und 19. Jahrhunderts eine Auswahl von Gedichten und lyriktheoretischen Schriften.

Seminar: Kulturtheorie

Université du Luxembourg, Trinationaler Master. – Die Veranstaltung nimmt ihren Ausgang bei einer Diskussion um die historische Genese des Kulturbegriffs bei Rousseau Herder und zeichnet dann die mannigfachen Implikationen und Entwicklungen von Kultur als dem Leitkonzept in den Geisteswissenschaften bis in die Gegenwart hinein nach. Gelesen werden Texte von Rousseau und Herder über Nietzsche und Freud bis hin zu Arendt und Luhmann.

Veranstaltungen im Wintersemester 2013/14

Seminar: Einführung in die deutsche Literatur des 19. Jahrhunderts – Lyrik und Lyriktheorie

Université du Luxembourg, Bachelor. – Der Kurs gibt eine Überblick über die wichtigsten literarischen Strömungen des sogenannten ‚langen‘ 19. Jahrhunderts (1789–1914) von der Romantik bis zum Expressionismus. Gelesen werden zum einen Gedichte – von Goethe, Brentano und Eichendorff über Heine, Droste-Hülshoff und Mörike bis hin zu George, Rilke und Trakl. Hier verfolgen wir die Entwicklung der jeweils zu findenden Themen, Formen und Publikationsstrategien. Zum anderen diskutieren wir ausgewählte kurze Texte aus der Lyriktheorie desselben Zeitraums. Unter anderem soll so in den Blick geraten, welche Funktion die Verkündung von Programmen (‚Ismen‘) für die Entwicklung der Literatur hat.

Seminar: Kulturgeschichte und Kulturtheorie der Moderne: Kultur und Sprache im 19. und 20. Jahrhundert

Université du Luxembourg, Bachelor. – Der Kurs führt in einen Strang des kulturtheoretischen Denkens ein, der für die Literaturwissenschaft von besonderer Bedeutung ist. Spätestens seit Herder nämlich findet sich die Auffassung, dass Kultur zentral von Sprache abhängt – und umgekehrt. Das Seminar stellt in Auszügen einschlägige Texte zur Kultur- und Sprachtheorien von Herder über Nietzsche bis hin zu Arendt vor und fragt zugleich danach, welchen Einfluss diese Theorien auf die literarische Praxis gehabt haben.

Seminar: Nietzsche und die deutschsprachige Lyrik um 1900

Université du Luxembourg, Trinationaler Master. – Friedrich Nietzsche ist zweifelsfrei einer der wirkmächtigsten Denker des ausgehenden 19. Jahrhunderts, auch wenn das unmittelbare Echo auf seine Arbeiten ausgesprochen gering war. Bis heute erhalten sich viele verkürzende und missverstehende ‚Legenden‘ über seine Philosophie – und einige dieser Legenden (z. B. die zu seiner Auffassung vom „Übermenschen“) haben erheblichen Schaden gestiftet. – Die Veranstaltung bietet zum einen eine Einführung in das Werk Nietzsches, mit einem besonderen Schwerpunkt auf Nietzsches literarischem Wirken. Gelesen werden u. a. weitläufige Auszüge aus seinem ‚Langgedicht‘ Also sprach Zarathustra. Davon ausgehend wird an ausgewählten Beispielen von George bis zu Expressionismus und Dadaismus zum anderen versucht, den Einfluss Nietzsches auf die Lyrikgeschichte zu rekonstruieren – was dann auch die Gelegenheit bietet, die Frage zu behandeln, inwiefern Nietzsches Texten der oben angesprochenen ‚Legendenbildung‘ selbst Vorschub geleistet haben.

Veranstaltungen im Sommersemester 2013

Seminar: Einführung in die deutsche Literatur des 18. Jahrhunderts

Die Veranstaltung thematisiert die Literatur- und Kulturgeschichte des 18. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt steht der die revolutionäre Veränderung des Literaturbegriffs, die nach der Jahrhundertmitte stattfindet und das Literaturverständnis bis heute prägt: ‚Erfunden‘ werden hier das literarische Genie und eine Kunst, die keinen unmittelbaren Nutzen mehr haben muss oder gar darf. Gelesen werden Gedichte, kleinere theoretische Texte und Dramen, an denen sich diese Entwicklung ablesen lässt.

Seminar: Medientheorien

Université du Luxembourg, trinationaler Master »Literatur-, Kultur und Sprachgeschichte des deutschsprachigen Raums«. Gemeinsam mit Georg Mein.

Veranstaltungen im Wintersemester 2012/2013

Seminar: Medientheorien

Literatur kommt nicht nur in Büchern vor, sondern bedient sich sehr unterschiedlicher Medien. Auch wenn es der Hype um ‚neue Medien‘ und Formen wie Netzliteratur und SMS-Romane so erscheinen lässt, ist das kein neues Phänomen. Vielmehr changiert Literatur seit jeher zwischen Mündlichkeit und Schrift, zwischen Handschrift und Buchdruck, zwischen Theater und Dramentext usw. Ein Bewusstsein für die Auswirkungen der Medienwahl auf literarische Texte ist daher für die Literaturwissenschaft unabdinglich. Das Seminar will dieses Bewusstsein anhand ausgewählter medientheoretischer Texte von McLuhan bis Kittler wecken.

Seminar: Mehrsprachige Literatur nach 1945

Das Seminar widmet sich ausgewählten Texte aus dem deutschen Sprachraum, die auf je unterschiedliche Weise die Einschränkung der Einsprachigkeit hinter sich lassen. Gefragt wird nach den kulturpolitischen Effekten mehrsprachigen Schreibens, nach der ästhetischen Funktion der Sprachmischung und nach Problemen der literarischen Identitätsbildung. Gelesen werden einerseits Gedichte von Celan, Jandl und Pastior, andererseits Erzählungen von Schmidt, Tawada, Özdamar und Zaimoglu – und nach Lust und Laune Texte weiterer Autoren.

Veranstaltung im Sommersemester 2012

Seminar: Kulturtheorien

Université du Luxembourg, trinationaler Master »Literatur-, Kultur und Sprachgeschichte des deutschsprachigen Raums«. Gemeinsam mit Georg Mein.

Veranstaltung im Wintersemester 2011/2012

Seminar: Deutschsprachige Lyrik 'um 1900'

Université du Luxembourg, trinationaler Master »Literatur-, Kultur und Sprachgeschichte des deutschsprachigen Raums«.

Das Seminar widmet sich einer geschichtlichen Phase, die von ebenso intensiven wie divergenten literarischen Bewegungen geprägt ist. Die Festlegung ‚um 1900‘ bleibt bewusst offen und schließt Texte ein, die sich im Bezug zu jener Zeitenwende, als die das Jahr 1900 gewertet worden ist, situieren und ein spezifisches Bewusstsein von gesellschaftlicher und künstlerischer Modernität mitsamt der Freiräume und Zwänge, die sie impliziert, in Szene setzen. Die Lyrik dieser Zeit bietet in ihrer Experimentierfreude und Formenvielfalt die Möglichkeit, sich einen Überblick über das weite Feld, das sich damit eröffnet, zu verschaffen. Gelesen und diskutiert werden Texte von Nietzsche über George, Hofmannsthal und Rilke bis hin zu den Avantgarden, zum Expressionismus und zum Dada.

Veranstaltungen im Sommersemester 2009

Ringvorlesung: Sprache, Literatur, Kultur, Universität Mainz (Organisation)

Die Ringvorlesung richtet sich an Lehramtsstudenten des B.Ed.-Studienganges und stellt das Fach Deutsche Philologie im Überblick vor. Nach Hinweisen zur Struktur und zur Geschichte des Faches wird in grundlegende Problemfelder und Gegenstandsbereiche zuerst der deskriptiven und historischen Linguistik und sodann der älteren und neueren deutschen Literaturwissenschaft eingeführt. Es folgt eine Einführung in das Fach Deutsch als Schulfach. Abschließend werden die fachspezifischen Arbeitstechniken vermittelt und es wird in den angemessenen Umgang mit Datenbanken (Citavi, Endnote, etc.) und Korpora eingeführt. – Die Ringvorlesung endet mit einer Klausur.

Die in der Ringvorlesung angesprochenen Themen werden in den Modulen 2-7 des B.Ed. vertieft.

»Begleitend zur Vorlesung finden Tutorien (á 20-25 Teilnehmer/innen) zur Orthografie statt. Zu den Tutorien wird eine E-Klausur (30 Minuten) geschrieben, die Sie bestehen müssen, um zur Abschlußklausur zugelassen zu werden. Vermittelt werden die Regeln der Neuen deutschen Rechtschreibung in der Fassung von 2006.«

Proseminar: Friedrich Nietzsche, Universität Mainz
Freitag, 14-16 Uhr, wöchentlich
P 101 Das Seminar widmet sich dem Werk Friedrich Nietzsches aus literaturwissenschaftlicher Perspektive. Dabei wird zum einen der Stellenwert Nietzsches für die Selbstreflexion der (heutigen) Philologie in den Blick genommen: Viele Überlegungen des ursprünglich als Philologe tätigen Philosophen sind für Literaturwissenschaft und Literaturtheorie nach wie vor relevant, beispielsweise die Ausführungen zur Rhetorik. Zum anderen rückt das Werk Nietzsches in seiner Literarizität in den Blick: Werke wie „Also sprach Zarathustra“ und die „Dionysos-Dithyramben“ zählen zu den wichtigsten Stationen der Literaturgeschichte des 19. Jahrhunderts – mit immensen Ausstrahlungen auf das frühe 20. Jahrhundert. Dabei wird sich zeigen, dass Nietzsche die literarische Praxis systematisch mit Theorie durchsetzt und umgekehrt die Theorie literarisiert hat. – Gelesen werden Nietzsches Texte in Auszügen; ein Reader wird bereitgestellt.

Evaluation dieser Veranstaltung

Proseminar: Schlüsseltexte der Romantik, Universität Mainz
Donnerstag 8:00-10:00, wöchentlich
P104

Eine Kernforderung der deutschen Romantiker ist, Literatur habe selbstreflexiv zu werden: Friedrich Schlegel etwa spricht davon, ein literarisches Werk solle immer auch eine ‚poetische Theorie des Dichtungsvermögens‘ darstellen. Und in der Tat bergen viele der zentralen literarischen Texte der Romantik eine – oftmals erstaunlich aktuelle – literaturtheoretische Dimension.

Ausgehend von Texten wie Tiecks „Der blonde Eckbert“, Novalis’ „Heinrich von Ofterdingen“ und E.T.A. Hoffmanns „Der goldne Topf“ möchte das Seminar daher nicht nur einen Einblick in die literarische Romantik bieten, sondern zugleich auch wichtige Facetten des heutigen literaturtheoretischen Denkens erschließen. Gelesen werden in erster Linie literarische Texte aus der Romantik. Literaturtheoretische Arbeiten werden in kurzen Auszügen präsentiert.

Es handelt sich um eine Veranstaltung, die in erster Linie von Studierenden der BA-Studiengänge besucht wird. Ein kleineres Kontingent von Plätzen steht jedoch auch Teilnehmern aus Altstudiengängen zur Verfügung.

Evaluation dieser Veranstaltung

Veranstaltungen im Wintersemester 2008/2009

Proseminar: Lyrik des 19. Jahrhunderts, Universität Mainz

Freitag, 14-16 Uhr, wöchentlich
Beginn: 24.10.2008
P 101

Das Proseminar gibt an ausgewählten Beispielen einen Überblick über die Entwicklung der deutschsprachigen Lyrik im 19. Jahrhundert. Im Mittelpunkt stehen close readings von Gedichten, die ihren eigenen ‚Ton‘, d. h. ihre klangliche Struktur, thematisieren und damit eine (latent) lyriktheoretische Dimension aufweisen. Darüber hinaus werden die medialen und sozialhistorischen Rahmenbedingung der Lyrikrezeption und -produktion beleuchtet.

Evaluation dieser Veranstaltung

Proseminar: Einführung in die Literaturwissenschaft an Beispielen neuerer deutscher Literatur, Universität Mainz
Donnerstag 8:00-10:00, wöchentlich
Beginn: 23.10.2008

Das Seminar bietet eine Einführung in das literaturwisseschaftliche Arbeiten und in wichtige literaturwissenschaftliche Arbeitsgebiete. Für Studierende in den neuen Studiengängen ist es Teil des Einführungsmoduls. Studierende der alten Studiengänge können das Seminar mit einer Klausur abschließen, die dann Teil der Zwischenprüfung (Hauptfach) ist.

Evaluation dieser Veranstaltung

Veranstaltungen im Sommersemester 2008

Proseminar: Neuere Literaturtheorien am Beispiel romantischer Texte, Universität Mainz
Dienstag, 12-14 Uhr, wöchentlich
Beginn: 15.4.2008
P 102

Als eine Kernforderung der deutschen Romantiker kann die Forderung gelten, Literatur habe selbstreflexiv zu werden: Friedrich Schlegel etwa spricht davon, ein literarisches Werk solle immer auch eine ‚poetische Theorie des Dichtungsvermögens‘ darstellen. In der Tat bergen viele der zentralen literarischen Texte eine – oftmals erstaunlich aktuelle – literaturtheoretische Dimension. Ausgehend von Texten wie Tiecks „Der blonde Eckbert“, Novalis’ „Heinrich von Ofterdingen“ und E.T.A. Hoffmanns „Der goldene Topf“ können daher wichtige Facetten des heutigen literaturtheoretischen Denkens erschlossen werden. Im Proseminar sollen auf diese Weise Einblicke in Ansätze des Poststrukturalismus, der Dekonstruktion und der Hermeneutik geboten werden. Gelesen werden in erster Linie literarische Texte aus der Romantik. Neuere literaturtheoretische Arbeiten werden in Auszügen gelesen und/oder in Form von Referaten präsentiert.

Evalutation dieser Veranstaltung: Download

Hauptseminar (gemeinsam mit Ulrich Breuer): Heinrich Heine, Universität Mainz
Donnerstag, 10-12 Uhr, wöchentlich
Beginn: 17.4.2008
P 101

Heinrich Heine besetzt in mehrfacher Hinsicht eine Schlüsselposition in der deutschen Literaturgeschichte: Als Kritiker und Fortführer des romantischen Erbes, als engagierter Literat, der zugleich autonomieästhetischen Konzepten verpflichtet bleibt, und als kultureller Grenzgänger zwischen Deutschland und Frankreich, aber auch zwischen Judentum und Christentum, kann er als geradezu paradigmatische Verkörperung all jener Spannungen gelten, die das 19. Jahrhundert in Deutschland prägen. Das Hauptseminar widmet sich sowohl seiner epochemachenden Lyrik als auch seinen vielfältigen Prosaschriften, von den literaturkritischen Darstellungen etwa der deutschen Romantik über die Reisebilder bis hin zu den späten autobiographischen Schriften.

Evalutation dieser Veranstaltung: Download

Blockseminar: Großstadt-Texte aus der Weimarer Republik (Berlin), Universität Helsinki (Erasmus-Gastdozentur)
1.4. bis 4.4. (täglich)

In der deutschen Literatur aus der Zeit der Weimarer Republik erfahren das Leben und die Strukturen der Großstadt eine besondere Aufmerksamkeit. Sie bilden indes nicht nur ein Thema der entsprechenden Texte, sondern haben auf entscheidende Weise auch deren Darstellungsstrukturen geprägt. Das Seminar widmet sich diesem Zusammenhang am Beispiel zweier Romane, die auf je unterschiedliche Weise das Phänomen des ‚modernen Lebens‘ durch neuartige ästhetische Strategien darzustellen versuchen: Döblins „Berlin Alexanderplatz“ (1929) und Kästners „Fabian. Die Geschichte eines Moralisten“ (1931). Beide Romane werden in ausgewählten Auszügen behandelt. Ergänzt wird das Programm durch eine Lektüre von Kracauers „Die Angestellten“ (1930; ebenfalls in Auszügen), einzelner lyrischer Texte und durch die Besprechung von Ruttmanns Film „Berlin. Die Sinfonie der Großstadt“.

Veranstaltungen im Wintersemester 2007/2008

Ringvorlesung: Klassik, Universität Mainz
Mittwoch, 5.12.2007, 16 Uhr. Präsentation: Download
Montag, 10.12.2007, 12 Uhr. Präsentation: Download

Proseminar: Einführung in die Literaturwissenschaft an Beispielen neuerer deutscher Literatur, Universität Mainz
Dienstag 18:00-20:00, wöchentlich
Beginn: 23.10.2007 Ende: 12.2.2008
Klausur: 16.2.2008
Raum: P 11

Das Seminar bietet eine Einführung in das literaturwisseschaftliche Arbeiten und in wichtige literaturwissenschaftliche Arbeitsgebiete. Es kann mit einer Klausur abgeschlossen werden, die dann Teil der Zwischenprüfung im Magisterstudiengang (Hauptfach) ist.

Seminarplan:

23.10. Einführung: Ziele des Seminars

30.10. Studieren: Universität und Seminar

6.11. Verstehen: Hermeneutik

13.11. Entziffern: Edition

20.11. Belegen: Zitat

27.11. Suchen und Finden: Bibliographie

4.12. Analysieren und Interpretieren: Rekurrenz / Varianz (Metrik etc.)

11.12. Analysieren und Interpretieren: Rekurrenz / Varianz (Metrik etc.) (Fortsetzung)

18.12. Analysieren und Interpretieren: Figur / Fehler (Rhetorik)

8.1. Analysieren und Interpretieren: Figur / Fehler (Rhetorik) (Fortsetzung)

15.1. Analysieren und Interpretieren: Erzählung

22.1. Analysieren und Interpretieren: Erzählung (Fortsetzung)

29.1. Analysieren und Interpretieren: Drama

5.2. Analysieren und Interpretieren: Drama (Fortsetzung)

12.2. Studieren (noch einmal): Die Seminararbeit (Klausurvorbereitung)

Evalutation dieser Veranstaltung: Download

Übung: Lessing und Friedrich Schlegel, Universität Mainz
Mittwoch 18:00-20:00, wöchentlich
Beginn: 24.10.2007 Ende: 13.2.2008
Raum: P 15

Der führende Theoretiker der deutschen Frühromantik, Friedrich Schlegel, hat sich in seinen frühen Texten wiederholt sehr affirmativ auf Gotthold Ephraim Lessing bezogen – und zwar auf eine Art und Weise, die den (teils bis heute) gängigen Gemeinplätzen über diesen Autor stark entgegenlief: Er charakterisierte Lessing keineswegs als Dichter, sondern vielmehr als einen Kritiker und Philologen, letztlich aber als Zyniker in einem erstaunlich positiven Sinne. Schlegels Charakteristik Lessings kann über die kulturpolitischen Intentionen der (Früh-)Romantik ebenso Auskunft geben wie über das komplexe Verhältnis zwischen Aufklärung und Romantik. Die Übung gibt, von zentralen Schlegelschen und Lessingschen Texten ausgehend, eine Einführung in die ebenso wechselhafte wie spannende Geschichte von Literatur, Literaturtheorie und Literaturkritik in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. – Sie ergänzt und vertieft die Vorlesung über „Friedrich Schlegel“ (Prof. Breuer).

24.10. Vorbesprechung

31.10. Was ist Aufklärung? (Kant: Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?)

7.11. Literaturkritik der Aufklärung (Lessing: Der Rezensent braucht nicht besser machen zu können, was der tadelt; Briefe, die neueste Literatur betreffend, 17. Brief; Hamburgische Dramaturgie, 28. Stück, 96. Stück)

14.11. Religionskritik der Aufklärung (Lessing: Die Erziehung des Menschengeschlechts)

21.11. / 28.11. Lessing: Nathan der Weise

5.12. Was ist Transzendentalpoesie? (Schlegel: „Athenäums“-Fragmente ,Auszüge)

12.12. / 19.12. Literaturkritik der Romantik (Schlegel: Über Wilhelm Meister)

9.1. / 16.1. Friedrich Schlegels Lessingrezeption (Schlegel: Über Lessing)

23.1. Schlegel: Abschluss des Lessing-Aufsatzes

30.1. / 6.2. Romantik und Religion (Schlegel: Ideen)

13.2. Abschlußdiskussion

Evaluation dieser Veranstaltung: Download

Veranstaltung im Sommersemester 2007

Proseminar: Einführung in die Literaturwissenschaft an Beispielen neuerer deutscher Literatur, Universität Mainz
Dienstag 16:00-18:00, wöchentlich
Beginn: 17.4.2007 Ende: 24.7.2007
Klausur: voraussichtlich am 28.7.2007
Raum: R 00 134, Gebäude M Haupt (Jakob-Welder-Weg 15, Erdgeschoß)

Das Seminar bietet eine Einführung in das literaturwisseschaftliche Arbeiten und in wichtige literaturwissenschaftliche Arbeitsgebiete. Es kann mit einer Klausur abgeschlossen werden, die dann Teil der Zwischenprüfung im Magisterstudiengang (Hauptfach) ist.

Seminarplan:

17.4. Einführung: Ziele des Seminars

24.4. Studieren: Universität und Seminar

1.5. Maifeiertag

8.5. Verstehen: Hermeneutik

15.5. Belegen: Zitat

22.5. Suchen und Finden: Bibliographie

29.5. Pfingstferien

5.6. Analysieren und Interpretieren: Rekurrenz / Varianz (Metrik
etc.)

12.6. Analysieren und Interpretieren: Figur / Fehler (Rhetorik)

19.6. Analysieren und Interpretieren: Figur / Fehler (Rhetorik)
(Fortsetzung)

26.6. Analysieren und Interpretieren: Drama

3.7. Analysieren und Interpretieren: Erzählung

10.7. Analysieren und Interpretieren: Erzählung (Fortsetzung)

17.7. Verstehen (noch einmal): Die Grenzen der Hermeneutik

24.7. Studieren (noch einmal): Die Seminararbeit / Klausurvorbereitung

Evaluation dieser Veranstaltung

Veranstaltung im Wintersemester 2006/2007

Theorie und Geschichte der Komödie, Universität Siegen
Donnerstag 14:00-16:00 Uhr, wöchentlich
Beginn: 19.10.2006 Ende: 08.02.2007
Raum: AR-B 2205

Kommentar: Die Komödie, die oft in den Schatten der ehrwürdigeren Tragödie gestellt wird, verdient gleichwohl eine genauere Würdigung: Zu betonen sind insbesondere ihr hoher selbstreflexiver Gehalt (man denke an die komödientypische Form des Spiels im Spiel) und ihre zeitweise sehr enge Verbundenheit mit großen kulturgeschichtlichen Formationen wie zum Beispiel der Aufklärung. Das Seminar geht der Geschichte der Gattung nach und bemüht sich, einen Überblick über ihre Entwicklung zu liefern. Gelesen werden Komödien unterschiedlicher europäischer Literaturen (z.B. von Aristophanes, Molière, Büchner und Wilde) sowie einige Texte zur Theorie der Komödie.

Zu diesem Seminar können Sie sich hier anmelden.

Seminarplan:

26.10. Aristophanes: Die Vögel; Referat: Athenisches Theater

2.11. Aristophanes: Die Vögel (Fortsetzung); Referat: Aristoteles: Poetik

9.11. (fällt aus)

16.11. Shakespeare: Twelfth Night or What You Will; Referat: Elisabethanisches Theater

23.11. Shakespeare: Twelfth Night (Fortsetzung)

30.11. Exkurs: Commedia dell-arte

7.12. Molière: Amphitryon; Referat: franz. Theater im 17. Jh.

14.12. Kleist: Amphitryon; Referat: Stoffgeschichte

21.12. Kleist: Amphitryon (Fortsetzung)

4.1. Lessing: Minna von Barnhelm; Referat: deutsches Theater im 18. Jh.

11.1. Lessing: Minna von Barnhelm (Fortsetzung); Referat: Lessings Poetik

18.1. Tieck: Die verkehrte Welt; Referat: Poetik der Romantik

25.1. Tieck: Die verkehrte Welt (Fortsetzung)

1.2. Wilde: Bunbury